Spätestens seit 2001 haben sich die Einreisebestimmungen in die USA grundlegend geändert, und seit dem Zeitpunkt sind diese auch immer wieder verändert worden. Zuerst muss geklärt werden, ob ein Visum benötigt wird oder die Einreise als Geschäftsreisender oder als normaler Tourist auch visumfrei erfolgen kann. Ist dies der Fall, dann muss aber dennoch rechtzeitig, etwa drei Tage vor dem Abflug, eine Reisegenehmigung via Internet beantragt werden. Das ESTA genannte Reisegenehmigungssystem ersetzt inzwischen das bislang übliche grüne I-94W Einreiseformular. Der Reisende erhält einen Code, unter dem er prüfen kann, ob er die Einreise in die USA genehmigt bekam. Liegt diese Genehmigung vor, haben sowohl die US Homeland Security alle erforderlichen Daten im Computer, als auch die Fluggesellschaft beim Einchecken. Sie gilt in der Regel für zwei Jahre und kann für mehrere Einreisen verwendet werden.

Zudem benötigt man beim Einchecken natürlich einen gültigen Reisepass und ein gültiges Hin- und Rückflugticket. Und auch am Zielflughafen muss man nochmals mit weiteren Kontrollen rechnen, auch wenn man ja schon vor dem Abflug überprüft worden ist. Seit Oktober 2004 werden hier noch biometrische Daten der einreisenden Person erfasst, seit dem Jahr 2007 werden zudem alle zehn Fingerabdrücke gespeichert und ein Foto geschossen. So soll sichergestellt werden, dass der Ausreisende auch der Person entspricht, die eingereist ist. Auch auf Fragen durch den Officer nach den Reisezielen, dem ausgeübten Beruf und weiteren Dingen muss man sich gefasst machen. Das können auch Fragen nach vorherigen Reisen in andere Länder sein, Ein- und Ausreisetermine der derzeitigen Reise und anderes.

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