Kentucky präsentiert sich seinen Besuchern mit vielseitigen Gesichtszügen und wurde so über die Jahre hinweg sicherlich zu einem der beliebtesten Ziele in den USA. Doch noch heute sind viele in Kentucky weitgehend unentdeckt und ermöglichen während einer Reise nahezu unverfälschte Einblicke in alte Traditionen. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist der Bourbon Trail, der durch Kentucky führt und nur wenigen Reisenden bekannt ist. Wie in Skandinavien hat die Herstellung von Spirituosen auch in Kentucky eine lange Tradition. Dabei ist es vor allem der starke, bernsteinfarbene Bourbon, der sich zu einem Synonym für die Region entwickelte. Amerikas Bourbon findet in Kentucky traditionell seine Heimat und wird noch heute in vielen Destillerien in traditioneller Form hergestellt. Der Bourbon wird bis heute fast ausschließlich in Kentucky gebrannt. Dabei haben sich gleich neun Destillerien auf die Herstellung dieser edlen Spirituose spezialisiert. Mit dem Brennen des Bourbons wurde in Kentucky schon vor dem Jahr 1922 und damit auch vor der Prohibition begonnen. Heute stammen rund 95 Prozent der Weltproduktion dieser Spirituose aus Kentucky.

Bourbon – ein Gaumengenuss

Jede Marke, die die Destillerien verlässt, begeistert ihre Genießer mit einem ganz eigenen Charakter und einem einzigartigen Geschmack. Jeder Bourbon reift in den Destillerien für mindestens zwei Jahre in ausgeflämmten Eichenfässern und erhält so ein besonderes Aroma. Auf einer Reise entlang dem Bourbon Trail kann man heute insgesamt sieben Destillerien in Kentucky besichtigen. Zu den Highlights gehören dabei die Besichtigungen der Brennereien von Bardstown. Sie gilt als die Hauptstadt des Bourbons und bietet mit Heaven Hill und Bartons zwei weltbekannte Destillerien.

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